Zwei führende Verbände der französischen Forst- und Holzwirtschaft haben sich zur UICCB (Union des Industries de la Construction et du Commerce du Bois) zusammengeschlossen. Der Fusionszug folgt auf wachsenden internationalen Konkurrenzdruck und Lieferengpässe in der Holzbeschaffung.
Für deutsche Schreiner und Tischler ist die Entwicklung relevant: Frankreich ist wichtiger Holzlieferant und Konkurrenzmarkt. Mit stärkerer Verbandsbündelung könnte sich dort die Nachfrage nach Rohstoffen verschärfen – was auf deutsche Beschaffungspreise durchschlagen kann. Gleichzeitig zeigt die Fusion, dass etablierte Holzbau-Regionen auf Konsolidierung setzen, um von der gestiegenen Nachfrage nach Holz als Baustoff zu profitieren.