Die IMA Schelling Deutschland GmbH aus Lübbecke hat neue Entwicklungen in der CNC-Bearbeitung für die Holzverarbeitung angekündigt. Das Unternehmen, das zu den etablierten Anbietern im Segment Möbelfertigung 4.0 zählt, will damit vor allem Schreinereien, Möbelfertiger und Holzbaubetriebe ansprechen, die ihre Fertigungstiefe erhöhen möchten.
Die angekündigten Technologien sollen sich vor allem auf die Bearbeitungsgeschwindigkeit, Präzision und Automatisierungsgrad der CNC-Maschinen konzentrieren. Für Sie als Betreiber bedeutet das potenziell kürzere Rüstzeiten, höhere Werkzeugstandzeiten und bessere Auslastung Ihrer Anlagen. Gerade in der Möbelfertigung sind diese Faktoren entscheidend, wenn Sie im Spannungsfeld zwischen Einzelanfertigung und Serienproduktion wirtschaftlich arbeiten wollen.
Interessant dürfte die Entwicklung vor allem für mittlere Betriebe mit fünf bis 20 Mitarbeitern sein, die bisher noch mit konventionellen Maschinen arbeiten oder ältere CNC-Zentren im Einsatz haben. Die Amortisationsrechnung einer neuen Anlage hängt dabei stark von Ihrer Auftragsmischung ab: Wer hauptsächlich Korpusteile in mittleren Serien fertigt, kann durch höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit und reduzierte Nebenzeiten oft schon nach drei bis vier Jahren in die Gewinnzone kommen. Bei reiner Auftragsfertigung mit hoher Variantenvielfalt sind es eher fünf bis sechs Jahre.
IMA Schelling positioniert sich damit in direkter Konkurrenz zu Anbietern wie Homag, die ebenfalls kontinuierlich ihre CNC-Portfolios ausbauen. Der Wettbewerb dürfte sich künftig weniger über reine Maschinenleistung als über Softwareintegration und Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Prozessen entscheiden. Für Sie bedeutet das: Achten Sie bei der Investitionsentscheidung nicht nur auf Spindeldrehzahl und Verfahrwege, sondern auch auf die Schnittstellen zu Ihrer CAD/CAM-Software und Ihrem ERP-System.
Die konkreten technischen Spezifikationen, Preise und Lieferzeiten der neuen Maschinen hat IMA Schelling noch nicht kommuniziert. Erfahrungsgemäß werden diese Details erst auf Fachmessen oder in direkten Verkaufsgesprächen offengelegt. Wer aktuell über eine Neuanschaffung nachdenkt, sollte sich daher frühzeitig mit dem Vertrieb in Verbindung setzen und konkrete Referenzinstallationen besichtigen. Besonders hilfreich ist dabei der Vergleich mit bestehenden Projekten aus Ihrer Branche – ein Blick auf frühere Entwicklungen von IMA Schelling kann dabei helfen, die Innovationsgeschwindigkeit des Herstellers einzuschätzen.
